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Zero Waste Challenge Nr.2

Herzlichen Willkommen zur 2. Woche Deiner Zero Waste Challenge!

Letzte Woche haben wir Dir einen sanften Einstieg in dein neues Zero Waste Leben geliefert. Du hattest die Aufgabe, Dir eine Woche lang Deinen Müll anzusehen. Wie ist es Dir dabei ergangen? Was ist Dir aufgefallen? Gibt es bereits jetzt etwas, was Du verändern möchtest? Wir freuen uns, wenn Du Deine Erfahrungen in den Kommentaren postest.
Heute bekommst Du von uns eine weitere Aufgabe, die lautet:

→ Sei vorbereitet und nimm Dein „Null-Müll Konzept“ überallhin mit!

Alles was Du dafür brauchst, ist ein Schraubglas mit Deckel. Die Größe ist nicht ausschlaggebend. Wir empfehlen Dir ein Glas zu nehmen, dass gut in Deine Tasche oder Deinen Rucksack passt (ca. 300ml). Dieses Glas könnte ein altes Marmeladenglas sein, ein Glas von einem Brotaufstrich oder Oliven. Dieses Glas steckst Du in Deine Tasche und von jetzt an heisst es: Augen auf! Zero Waste ist überall!

Wer gut vorbereitet ist, kann mit seinem Schraubglas bewaffnet jede Menge Müll im Alltag sparen:

  • Den nächsten Coffee-to-go lässt Du Dir gleich in das Schraubglas einfüllen. Auch Smoothies oder andere Getränke kannst Du Dir ins Schraubglas füllen lassen.
  • Hast Du schon an die Möglichkeit gedacht, dir beim Einkaufen an der Frischetheke direkt etwas in Dein Gefäß einfüllen zu lassen? Oliven, auch Aufstriche oder Antipasti bekommt man in den meisten Fällen direkt abgefüllt.
  • Auf Bauernmärkten gibt es sehr oft offene Lebensmittel, die in mitgebrachte Behältnisse getan werden können, wie zum Beispiel Nüsse.
  • In orientalischen Supermärkten findest Du offene Datteln oder Knabbersachen. Wer freundlich fragt, bekommt diese Dinge ohne Widerrede ins Glas hinein.
  • Bioläden haben oft Getreide, Flocken und Linsen oder Bohnen als lose Ware im Sortiment.

Nutze die Kraft der Anziehung und richte Deinen Fokus auf das Einkaufen und Konsumieren mit „Müllvermeideraugen“. Du wirst überrascht sein, wie viele Dinge in Deinem Umfeld auftauchen, die Du verpackungsfrei kaufen kannst ohne einen „Unverpacktladen“ zu besuchen.
Denke immer daran vorbereitet zu sein (-Du hast Dein Glas immer in deiner Tasche!-) und einfach nachzufragen, ob Du dieses oder jenes gleich in Dein mitgebrachtes Gefäß haben könntest. Nachfrage steigert das Angebot an Unverpacktem und so hilfst Du nicht nur Dir, sondern auch allen „Müllvermeidern“, die nach Dir kommen.
Aus Erfahrung können wir Dir sagen, dass Du eine Art Routine dafür entwickeln wirst, die Dinge Deines täglichen Gebrauchs ohne Verpackung zu erwerben, und das praktisch überall!
Du kannst zum Thema den Blogartikel „Arrivederci 2016“ von Melanie lesen, indem sie auf Reisen sogar den Neujahrsprosecco aus ihren mitgebrachten Schraubglas trinkt.

Jetzt bist du dran!
Was hast Du in Dein Glas gefüllt oder füllen lassen?
War das Nachfragen davor seltsam oder wurdest Du mit offenen Armen in Deiner Müllfreiheit unterstützt?
Wir freuen uns über Deine Erfahrungen in den Kommentaren unter dem Blogartikel.

Pack Dein Schraubglas ein und #machdichfrei!

Melanie & Franziska

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