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Weil auf Schokolade zu verzichten schwer ist, hab ich sie jetzt selbst gemacht!

Liebe Franzi, liebe Leser*innen,

ich wollte gestern eigentlich deine Gesichtscreme (das Rezept findet ihr hier) nachmachen. Allerdings hatte ich davor unbedingt den Drang etwas zu Naschen. Weil ich wieder mal in meiner „süßen Phase“ des Monats bin, hatte ich mir wohl weißlich eine Eiscreme von Ben & Jerry’s gekauft. Sie war mir aber nicht vergönnt, denn Martin hatte bereits am Vorabend den ganzen Tiegel ausgelöffelt. Wutschnaubend bin ich in die Küche gestapft und habe die Kakaobutter, die ich für die Gesichtscreme vorbereitet hatte, für vegane Schokolade zweckentfremdet.

Die Schokolade ist gut geworden, ich war besänftigt und wir müssen ab jetzt nie wieder auf Schokolade verzichten. Jippie!
Nachfolgend mein Rezept. Die ersten 3 Zutaten habe ich in Papier verpackt und in Bio Qualität bei Hinterauer bestellt. Bitte bei der Bestellung angeben, dass ihr keine Plastikverpackung mögt:

1/2 Tasse Kakaobutter langsam schmelzen
1/2 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse gehackte Mandeln
4 Löffel Agavendicksaft (oder wahlweise jeden anderen Zucker)
1/2 TL Vanilleextrakt (von Naturata im Glas bei Biofeld)
2 Brisen Salz

Alle Zutaten bis auf die Kakaobutter in einer Schüssel vermischen. Die geschmolzene Kakaobutter unterrühren in Förmchen oder aufs Backblech streichen und fest werden lassen. Besonders schnell geht es im Kühlschrank. Ich habe auf dem Foto den Boden noch mit Amaranth-Pops bestreut.

schoko in form

Jetzt werde ich natürlich viele Varianten ausprobieren: mit Haselnüssen, Kokosraspeln, Blüten; mit Getreidemilch (- z.B. nach diesem Rezept)
Verpackungsfreie Schokolade zu haben eröffnet ungeheure Möglichkeiten! Ich kann meine Cashewnüsse eintauchen, das Porridge meiner Kinder in der Früh bestreuen,….

porridge mit schoko

Was fällt euch dazu ein? Welche Variante möchtet ihr ausprobieren? Ich freue mich, wenn ihr eure Ideen mit uns in den Kommentaren teilt.

Und macht mit bei unserer Zero-Waste-Challange: 5 Wochen – 5 Aufgaben, die euch garantiert helfen, weniger Müll zu produzieren. Mehr dazu ganz bald hier am Blog.
Alles Liebe,
eure Melanie

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