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Hallo Kathi! Und welchen Schuh ziehe ich mir an?

Liebe Kathi,

Vielen Dank für deine sprühende Vorstellung. Ich bin sehr froh, Dich an Bord zu haben, nicht nur, weil dein jugendlicher Esprit unsere Posts aufpeppt, sondern auch weil ich mich freue, weiterhin mitzuerleben, wie du diese Welt verbesserst und wohin dich deine Reise führt.
Du bist die perfekte Ergänzung, denn die Zeit die du gerne im Internet verbringst, verbringe ich dafür in der realen Welt. Vielleicht hat das was mit „virtueller Weltflucht“ zu tun? Denn mich hindert dieses ständige am Telefon tipseln und an den nächsten Post denken, mit allen Sinnen im Hier und Jetzt zu sein.
Juhu, Kathi! Du bringst mich meinem Traum des kompletten Digital Detox gleich einige Schritte näher!

Jetzt scheint der Moment gekommen, um zu erzählen, was sich in den letzten Monaten, in denen es still auf diesem Blog war, getan hat.
Alles begann, als Franziska und ich an unserem neuen Werbesujet arbeiteten und dazu den Hashtag „machdichfrei“ fanden.
Was wir meinten war:
#machdichfrei von unnötiger Verpackung
#machdichfrei von gesundheitsschädlicher Kleidung
#machdichfrei vom Müll

Uns war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, wie allumfassend sich dieses #machdichfrei auf unser Leben auswirken würde.

Als ich von unserer winterlichen Wohnmobilreise ins südliche Spanien zurückkam, sagte mir Franzi unter Tränen, dass sie sich entschieden hatten, eine Reise auf unbestimmte Zeit zu machen und, dass sie aus unserem gemeinsamen Projekt „Mein Lieblingsstück“ aussteigen würde.
Nun war es an mir zu entscheiden, alleine weiterzumachen oder aufzuhören. Ich entschied mich fürs Weitermachen. Das war oft hart, denn davor hatte ich immer eine liebe Freundin und Geschäftspartnerin zur Seite, die bei Entscheidungen mit Rat und Tat zur Seite stand, mit mir auf schlechten Märkten spaßelte und wenn es notwenig war, bis spät in die Nacht arbeitete. Aus dieser Erfahrung kann ich sagen: Alleine macht es für mich weniger Spaß!

Vor beinahe 2 Jahren sind wir als Familie in ein einfaches und sehr charismatisches Haus mit wildem Garten gezogen. Hier heizen wir mit Holz etliche Öfen und üben uns im einfachen Leben.
Seit einem Jahr wohne ich hier alleine mit den zwei Jungs. #machdichfrei hatte sich auch auf meine Beziehung ausgewirkt.

Da an diesem Punkt meist Mitleid auftaucht, möchte ich euch von einem Telefonat mit einer lieben Freundin aus Wien erzählen, die mir sagte: „Melanie, du tust mir so leid!“
Und klar, ich tat mir leid. Doch in diesem Moment spürte tief drinnen meine ehrliche Antwort: „Ich muss dir nicht leid tun. Du darfst dich mit mir freuen, denn ich hab mich für mein Glück entschieden.“
Ich hatte den besten Vater für meine Kinder gefunden. Und nach dem besten Partner für mich darf ich noch etwas suchen.

Also, wer bin ich?
Ich bin eine Frau, die sich frei macht, von mir bekannten Konzepten und damit sympathisiert in eine Jurte zu ziehen.
Ich bin eine Mutter, die sich mit ihren Kindern in Achtsamkeit übt: Achtsamkeit sich selbst, den Mitmenschen und der Welt gegenüber.
Ich bin ein Mensch, der alles dafür tut unseren Lebensraum zu erhalten.
Ich bin Veränderung.

Für alle diese Vorhaben kenne ich noch jemanden den ich gerne in meinem Team hätte: Liebe Franzi, are you in?

alles Liebe und #machdichfrei,
Melanie

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